CMD

Schwerpunkt CMD: Behandlung der Cranio-Mandibulären Dysfunktion mit CMD-Aufbissschienen

BT_November_2012_1.inddUnsere Zahnärzte behandeln langjährig die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, kurz: CMD, z.B. mit CMD-Aufbisschienen. Unter CMD versteht man Krankheitsbilder, die entstehen können, wenn der Unterkiefer in einer falschen Position zum Oberkiefer steht.

Vor allem im Anfangsstadium kann eine CMD nur von einem diesbezüglich sehr erfahrenen Zahnarzt oder von einem osteopathisch ausgebildeten Orthopäden erkannt werden.

CMD-Therapiekonzept im Überblick:

1. Beschwerdebild: (Chronische) Schmerzsymptome des Patienten (z. B. Kopfschmerzen, Migräne oder Rückenschmerzen)

2. Interdisziplinäre Diagnostik: Zahnarzt und Orthopäde diagnostizieren gemeinsam

3. Regulierung der Fehlbisshaltung: individuelle CMD-Aufbissschiene

4. Fortlaufende, orthopädische Kontrolle: Auswirkungen der CMD-Aufbissschiene überprüfen

5. Therapieerfolg: Der Patient ist schmerz- und beschwerdefrei!

Ursachen und Folgen

Ursachen und Folgen einer Fehlbisslage, CMD

Eine Fehlbisslage kann verschiedene Ursachen haben: Normale, aber ungleichmäßige Abnutzung der Zähne über Jahre hinweg, Kippungen der Zähne bei Zahnlücken, versäumte orthopädische Kontrolle der Auswirkungen einer kiefer-ORTHOPÄDISCHEN Behandlung (festsitzende Multibandapparatur oder herausnehmbare Zahnspange) auf die Wirbelsäule sowie abgekauter, abgesunkener Zahnersatz, z.B. Prothesen oder Teilprothesen, zu niedrig konstruierte Kronen oder Brücken.

Die falsche Bisslage zwischen Ober- und Unterkiefer bei der CMD kann zu starken Beschwerden führen:
Zähneknirschen, Kopf- und Rückenschmerzen oder immer wiederkehrende, therapieresistente Blockierungen der Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke, z.B. „Hexenschuss“. Die Folge kann unter anderem eine scheinbare, d.h. funktionelle, Beinlängendifferenz sein.

Interdisziplinäre Behandlung

Interdisziplinäre Behandlung von CMD

Bei der Behandlung der CMD ist ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Therapieansatz unerlässlich. Der Zahnarzt / Kieferorthopäde kann immer nur in Kooperation mit einem Orthopäden und Osteopathen diagnostizieren und behandeln. Für den chronischen Schmerzpatienten bedeutet das, dass Ärzte aus verschiedenen Fachbereichen eng gemeinsam und gleichzeitig am Patienten arbeiten, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.

Je nach Fall arbeiten die Ärzte auch mit Fachärzten aus weiteren medizinischen Bereichen zusammen, z.B. Augenärzten, HNO-Ärzten, Internisten, Neurologen usw.

Aufbissschiene

CMD-Aufbissschiene: Individuell angefertigt und fast unsichtbar im Mund

Aufbissschiene

Zu Beginn der Therapie nimmt Dr. Greßmann gemeinsam mit seinen orthopädischen Partnern eine genaue Diagnostik vor. Durch langjährige Erfahrung ist eine sichere, schnelle Diagnose und Deutung Ihrer (Schmerz-)Symptome möglich. Dabei ist klar: Jede CMD-Erkrankung ist anders und individuell. Deshalb erhalten Sie in unserer Praxis ein persönlich auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept, das gute Erfolge garantiert. Wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Anfertigung einer orthopädisch eingestellten CMD-Aufbissschiene, die durch ihre regulierende Wirkung Ihre Schmerzen lindert. Die CMD-Aufbissschiene ist dünn und hart und wird auf dem Unterkiefer aufgetragen. Sie besteht aus gut verträglichem, durchsichtigem Kunststoff. Mögliche Wechselwirkungen zwischen den Kiefergelenken, der Wirbelsäule und dem Becken bis hin zu den Füßen werden im Behandlungsprozess berücksichtigt und permanent orthopädisch überprüft.